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Andrea und ich kennen uns schon ein Weilchen, ich schätze die Zusammenarbeit mit ihr sehr, aber auch die unzähligen gemeinsamen Frühstücke und Kaffees, wo sie mir immer wieder neue Denkanstöße auch für meine Arbeit gibt. Gemeinsam haben wir zum Beispiel an den Freistädter Geschichtsblättern Band 16 (über Herbert Wagner) gearbeitet, im Ars Electronica Center und zuletzt für www.dasgutefreistadt.at. Ich finde ihr helles Atelier so einladend, so gemütlich – dass auch wir hier gerne unsere Zeit verbringen. Danke, Andrea!
Schaut doch auch auf ihrer Homepage vorbei: www.froehlichland.at

Wer bist du?
Andrea Fröhlich.

Was machst du?
Ich mache möglichst viel von dem, was mir taugt und mir selbst Sinn macht: gestalterische Auseinandersetzungen – derzeit oft in Form von Collagen – mit unterschiedlichen Themen, künstlerische Projekte mit meinem Partner Johannes, Projekte mit Schülerinnen und Schülern, Projektwochen mit Jugendlichen in Orientierungsphasen (im Rahmen meiner Erwerbsarbeit im Ars Electronica Center, Linz), Zeit mit meinen „Beutekindern“ verbringen und vieles mehr.

Woran arbeitest du zur Zeit?
Aktuell arbeite ich an einer großen Collage mit dem Titel „Angst. Oder?“. Sie wird im Rahmen eines Schulprojektes an der NMS Ulrichsberg ausgestellt werden. Die Collage thematisiert Angst als menschliches Grundgefühl: Fürchten wir uns vor den wirklich wichtigen Dingen? Wann macht Angst Sinn, wann nicht? Parallel dazu bereite ich Material für eine Collagen-Serie zum mit dem Arbeitstitel Kaffee-Haus-Geschichten vor.

Dein Atelier ist ja noch recht neu. Was magst du hier besonders gern?
Stundenlang ohne Unterbrechung an meinen Projekten arbeiten, dazu Grüntee trinken und Ö1 hören. Ich schneide Druckschablonen oder Bildmaterial für Collagen aus. Ich konzipiere Bildkompositionen und suche nach Bild-Text-Konstellationen, die das jeweilige Thema verdichten und zu einem „Werk“ werden lassen.

Was motiviert dich?
Primär sind es für mich die Arbeitsprozesse selbst, die mich interessieren. Die künstlerische und gestalterische Auseinandersetzung mit dem jeweils gewählten Thema, ist das, was mich fasziniert.

Was wünschst du dir von 2017?
Der größte Wunsch für dieses Jahr ist unabhängig von Atelier und Kunst. Ich wünsche mir, dass ein junges Menschenwesen bei uns landen wird.

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