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* Liebe Saskia, lieber Werner, ihr habt für eure Tochter Mona ein Willkommensfest veranstaltet. Wie seid ihr auf diese Idee gekommen?
Wir sind beide Atheisten und somit kam für uns eine klassische Taufe nicht in Frage. Aus diesem Grund haben wir beide nach einer Möglichkeit gesucht unsere Kinder gemeinsam mit den Menschen die uns wichtig sind willkommen zu heißen. Mit ihren Paten wollten wir unseren Kindern Menschen zur Seite stellen die sie in ihrem Wachsen begleiten.

* Welche Beziehung habt ihr zur Natur bzw. zum Mönchstein?
W: Am Mönch habe ich in den letzten Jahren viel Zeit mit Menschen verbracht die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Er stellt für mich eine Verbindung zwischen Freunden, meiner Liebe zu den Bergen und einer Verbundenheit zu meinen Wurzeln her. Unabhängig davon ist dort einfach ein schöner Platz der sich mit der Nähe zur Burg Prandegg perfekt für die Feier geeignet hat.

S: Natürlich hatten auch wir ein Leben vor unseren Kindern – wir waren oft am Mönch und haben uns dort mit Freunden zum Klettern verabredet. Es waren wundervolle Tage die wir dort verbrachten, ein wirklich idyllisches Plätzchen.

* Erzählt doch ein bisschen über euch, was macht ihr sonst so?
W: Derzeit ist es schwierig die richtige Balance zwischen Kindern, Beziehung, Arbeit und Hausbauen zu finden. Für andere Dinge bleibt aktuell wenig Zeit.

S: Ich bin in Karenz bei unseren beiden Kindern zu Hause. Langweilig wird’s mir da nie. Es bereitet mir große Freude, den beiden beim Wachsen und Entwickeln ihrer eigenen Persönlichkeit zuzusehen. Sie sind das Beste, was mir je passieren konnte.

* Und wie gestaltet ihr euren Tagesablauf mit zwei Kindern?
Wir versuchen so gut es geht unseren Kindern Halt und Struktur zu geben ohne dabei auf das alltägliche Chaos zu verzichten, das ein Dasein als Familie erst wirklich lustig macht. Obwohl wir manchmal hart am Limit unterwegs sind, haben wir letzten Endes trotzdem das Gefühl an den Herausforderungen zu wachsen anstatt an ihnen zu zerbrechen. Unterm Strich sind wir einfach dankbar für das was wir haben.

* Welche Pläne stehen für die Zukunft an?
Sofern alles nach Plan verläuft werden wir Ende des Jahres in unser neues Zuhause einziehen. Das letzte Jahr war trotz all der tollen Dinge die passiert sind sicherlich eines der anstrengendsten für uns beide. Es fühlt sich an, als ob wir nun an das Ziel einer turbulenten Reise kommen bei der viele wichtige Dinge das Nachsehen hatten. Wir freuen uns darauf uneingeschränkt Zeit zusammen und mit den Kindern zu haben, ohne dabei jene Menschen zu vernachlässigen, die uns entschlossen und ohne zu jammern (physisch und psychisch) zur Seite gestanden sind.

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