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Dass ich mich jetzt noch einmal melde heißt, richtig geraten, unser zweites Baby ist noch nicht da.

Alle werdenden Eltern kennen das, die letzten Tage vor dem errechneten Geburtstermin sind geprägt von Vorfreude, Gespannt sein auf das was kommt, vielleicht auch von etwas Bammel vor der Geburt. Für mich trifft gerade gelinde gesagt nur das Wort Ungeduld zu. Beim ersten Kind ist alles noch viel romantischer, die Zeit des Mutterschutzes wird in völliger Hingabe für den Nestbau verwendet, die werdende Mama zeigt dem werdenden Papa die neuen Babysachen, noch keine konkrete Vorstellung davon, wie da je ein Kindchen drinnen sein soll. Während das Warten auf das zweite Kind (zumindest wenn der Abstand nicht allzugroß ist), mit Waschen vom üblichen Wäscheberg verbracht wird, dem halbherzigen Verstauen der wieder hervorgeholten Babysachen (nebst freudigem Entzücken, wenn man die Lieblingssachen vom großen Kind wieder entdeckt hat), und mit Überreden des großen Kindes anstatt Purzelbaum zu machen doch lieber liegend ein Buch zu lesen, nachdem man schnaufend die Einkaufssackerl vom nervenaufreibenden Einkauf die Stiegen hinaufbefördert hat. Wie ist das dann bloß, wenn man das dritte Kind erwartet?!

Das Herz geht einem allerdings auf, wenn das große Kind mit seinen 2,5 Jahren plötzlich das sinnieren anfängt: „Und wenn das Baby da ist, kann es mitspielen, und dann braucht es einen Schnuller, und ein Flaschi. Und dann halten und sooo lieb haben.“

Was machen wir so um uns die Zeit zu vertreiben?


Zum Beispiel Babybauchfotos. Danke, liebe Birgit Stummer, für die immer wieder schönen Bilder!
Ilvi schlittert da übrigens gerade einen Hang hinunter und ich überlege ob ich stehen bleiben soll oder hinrennen, aber ihr Papa war eh zur Stelle. Geht es eigentlich euch auch so, wenn ihr fotografiert werdet, dass diese Momente und Gedanken beim Anschauen der Bilder wieder kommen? Ganz anders als bei Handyfotos, die man vielleicht nicht einmal mehr anschaut. Ein Fotoshooting ist wirklich etwas besonderes, dass wird einem so richtig in Erinnerung gerufen, wenn man selbst wieder einmal vor der Kamera steht.

Wir haben dann kürzlich auch noch ein paar Bilder vom richtig großen Bauch gemacht, das Foto oben ist nämlich noch vom alten Jahr. Aus dieser Serie sind die mittlerweile wirklich großen Ilvi-Füße, die zur Zeit auch die Facebook-Titelseite zieren.

Und es war ja auch die Hochzeitsausstellung im Salzhof in Freistadt und die liebe Verena hat mich zum Glück optimal vertreten. Ich wollte eigentlich mehr mit den Besuchern reden, bin aber aus den gemütlichen Möbeln – danke Local-Bühne Freistadt für die wiederholte Leihgabe – nach dem Hinsetzen fast nicht mehr hochgekommen. Zurück gelehnt mit dickem Bauch wirkt man nicht wie die optimale und agile Hochzeitsfotografin, die man sich für den besonderen Tag wünscht. Ich kann euch aber versichern, in einem halben Jahr sieht die Welt (oder zumindest mein Bewegungsspielraum) wieder ganz anders aus. Ein paar wenige Termine sind noch frei, ich freue mich über eure Nachrichten und Anfragen.

Verena hat mir übrigens alle lieben Nachfragen ob das Baby schon da sei und eure Grüße ausgerichtet. Danke dafür und bis bald!

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