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* Liebe Daniela, erzähl mir doch ein bisschen über euch, wer seid ihr und was macht ihr so?
Ich bin vor 6 Jahren wegen meinem Mann (damals noch unverheiratet) in die USA gegangen und habe gleichzeitig meine Kinderarztausbildung an der Wake Forest Medical School in NC begonnen (wo ich ein paar Jahre vorher ein Auslandsjahr absolviert hatte); hatte inzwischen schon in Wien am St. Anna gearbeitet. Seit 2 Jahren wohnen wir in der Nähe von New Haven, CT, wo wir beide als Ärzte tätig sind. Treb’s Familie ist von New England. Aber wegen der Nähe zu NYC und Boston ist es auch für Österreichflüge/besuche wieder etwas einfacher geworden – dasselbe gilt für Besuche von Freunden und Familie aus Österreich. Darüber hinaus gefällt uns die Küstengegend von New England recht gut.
Der Österreichbesuch im Rahmen der Taufe war Franziskas 2. Besuch; wir hatten nämlich schon im Februar 3 Wochen während meiner Karenz zusammen mit meiner Familie verbracht (inklusive Schiurlaub!). Wir hoffen, dass Franziska auch in Zukunft das Reisen schätzen lernt und sich darüberhinaus mit beiden Ländern und Kulturen ihrer Eltern verbunden fühlt.

Wir haben 2013 in der Waldburger Kirche geheiratet. Da meine Schwester und ich, und mein Vater alle dort getauft worden sind, war es uns wichtig auch unsere kleine Maus dort taufen zu lassen.

* Die Taufe und vor allem die Fürbitten waren sehr persönlich. Auf dem Taufprogrammheft war ein Zitat von Pippi Langstrumpf, das hat mir auch gut gefallen. Wie viel Zeit habt ihr für die Vorbereitungen investiert?
Die Vorbereitungen haben sich sporadisch über ein paar Wochen aufgeteilt; hatte ein paar Taufprogramme als Vorlage, aber habe mich dann auch noch etwas online schlau gemacht und das Programm dementsprechend zusammengestückelt und umgeschrieben. Der letzte Feinschliff wurde dann noch mit meiner Schwester Kathi am Tag davor gemacht :)

Das Zitat von Astrid Lindgren unterstreicht das noch: „Lass dich nicht unterkriegen. Sei frech, wild und wunderbar!“

* Wie seid ihr auf den wunderschönen Namen Franziska Maria Virginia gekommen?
Franziska Maria Virginia — 1. Name, weil er uns gefällt, aber es stellte sich heraus, dass nicht nur meine Großtante so hieß, sondern auch die Ur-urgroßmutter :) — ausschlaggebend war dann auch noch die ursprüngliche Bedeutung „die Freie“.
2. Uroma (Mutter meines Vaters, die leider schon verstorben ist)
3. Granny (Mutter meines Mannes)

* Was wünscht ihr Franziska für die Zukunft?
Wir wünschen ihr Bodenständigkeit, Offenheit, Neugierede, Mut, Lebenslust, Ehrlichkeit, Zufriedenheit, und die Fähigkeit bedeutsame Beziehungen mit Menschen aufzubauen.

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