MENU

Die vielen unterschiedlichen Leute machen das Fotografenleben bunt und interessant. Besonders gefreut hat mich die Begegnung mit Stefan Larndorfer, Jahrgang 1981, selbstständig seit 2010 in der IT-Branche.

Er ließ sich vor unserem Shooting glücklicherweise breit schlagen mir ein bisschen über sein Leben und seinen Werdegang zu erzählen. Obwohl er seine Person nicht gerne im Zentrum der Aufmerksamkeit sieht, meinte auch er, das gehört eben zum Selbstständigsein dazu.

Während dem Studium (Software Engineering) an der FH Hagenberg und JKU Linz (Masterstudium) machte er ein Auslandssemester in Vancouver, Kanada. Besonders geprägt hat ihn dabei die Arbeit bei einer kleinen Firma, die mittlerweile zu Adobe gehört. Der Spirit, wie in dieser Firma gearbeitet wurde, was funktionierte und was nicht, ließ ihn viel für sein späteres eigenes Unternehmen mitnehmen.

Nach seinem Abschluss arbeitete er in Österreich zunächst als Angestellter, merkte aber schnell, dass er sich mehr Entscheidungsfreiheiten wünschte. Der Zeitpunkt für den Sprung ins kalte Wasser war günstig, mit viel Zuspruch und Unterstützung seiner damaligen Freundin wagte er 2010 den Schritt in die Selbständigkeit. Die Firma Sequality ist seitdem im Softwarepark in Hagenberg angesiedelt und bietet Embedded Visualization (Visualisierungen für Linuxgeräte, Touch Display Software) an.

Das Ziel ist nicht möglichst schnelles Firmenwachstum, sondern organisches und qualitatives Wachstum. Für Dienstleistungen ist immer Vertrauen wichtig, und dafür wiederum die örtliche Nähe. Zu finden sind Sequality im Gebäudekomplex „Arbeiten und Wohnen Softwarepark“. Die Idee hinter diesem Konzept ist, die Wege zwischen Wohnen und Arbeiten kurz halten. Wohnungen und Büros findet man hier nebeneinander (das hat mich im Entferntesten an das Konzept der Gartenstädte von Ebenezer Howard erinnert). Das das im Großen und Ganzen zwar ganz gut aber dann doch in der Praxis nicht immer so reibungslos funktioniert, wie die Erbauer sich das vorgestellt haben, erzählt Stefan augenzwinkernd, dass man manchmal Kinder bis in die Besprechungsräume hört.

Er ist dankbar, dass seine Arbeit geschätzt wird, er den Beruf mit Leidenschaft ausüben kann, und dabei nach wie vor die Herausforderungen und Aufregung des Selbstständigseins hat. Für die Neukonzeption der Homepage (www.sequality.at) gibt es also auch neue Fotos, schaut doch einmal vorbei.

Vielen Dank für das Gespräch!

CLOSE