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5. Februar 2019

Hallo und Willkommen auf dieser Welt, lieber Jonas.

Ein Shooting mit kleinen Neugeborenen ist immer etwas besonderes. Bei mir wird nicht drapiert, geschmückt, geschönt. Sondern beim Kuscheln und Liebhaben fotografiert, gerne auch einmal beim Füttern oder Umziehen. Von daher ist es auch völlig egal, wie alt das Kind ist, fotografiert wird jederzeit, wenn sich die Eltern wohl fühlen und mich zu sich nach Hause einladen möchten.

Aber gerade das Wochenbett kann man mit nichts auf der Welt vergleichen. Ruhe geben ist angesagt! Auch wenn man sich endlich wieder mehr bewegen kann und es schwer fällt im Bett zu bleiben. Der Körper, der gerade so Unglaubliches geleistet hat, sagt schon was er braucht. Ich erinnere mich gerne zurück an diese Anfangszeit, die bei beiden Kindern so gleich und doch so unterschiedlich war. Ein richtiges Wochenbett-Shooting würde mich sehr freuen: diese Zeit für eine frischgebackene Familie dokumentieren. Das Wasserglas neben dem Stillsessel, die ausgekochten Flascherl in der Küche, das kleine Gewand am Wäscheständer. Und natürlich die Familie beim Kuscheln.

Habt einen schönen Dienstag!

Liebe Verena, lieber Clemens erzählt doch ein bisschen über euch, was macht ihr sonst so, außer das Mama- und Papa-Dasein zu genießen?

Bis zur Geburt von Jonas haben wir unserem Haus, das wir letztes Jahr gebaut haben, noch den letzten Feinschliff gegeben. Neben dem Hausbau blieb natürlich nicht viel Zeit für andere Aktivitäten, aber uns war es wichtig, dass wir nach der Geburt möglichst viel Zeit für unser Kind haben.

Kennengelernt haben wir uns vor fünf Jahren und seither hat sich viel in unserem gemeinsamen Leben getan. Nach knapp drei Jahren in Linz sind wir wieder ins Mühlviertel zurückgekehrt und in Clemens seinem Heimatort Rainbach sesshaft geworden. Beruflich ist Clemens im Controlling einer IT-Firma in Linz tätig, Verena war bis zur Karenz im Kundenservice der Voestalpine beschäftigt.

Während die große Leidenschaft von Clemens der aktive wie passive Sport ist, engagiert sich Verena in ihrer Freizeit als Rettungssanitäterin beim Roten Kreuz. Im Moment steht im Mittelpunkt aber natürlich unser Sohn Jonas und wir genießen die gemeinsame Zeit zu dritt sehr.

Wie hat sich euer Alltag durch Jonas verändert?

Die Fragen sollte viel eher heißen, was hat sich seit der Geburt nicht verändert. :)

Aber nein im Ernst: Natürlich bestimmt momentan hauptsächlich unser kleiner Mann den Tagesablauf. Wir versuchen beide, möglichst viel Zeit mit Jonas zu verbringen, um an seiner Entwicklung teilhaben zu können. Es ist ein Wahnsinn, wie schnell die Zeit seit der Geburt vergangen ist und was Jonas in den wenigen Wochen, die er jetzt bei uns ist, bereits alles gelernt hat.

Natürlich müssen alle möglichen Aktivitäten wie zum Beispiel Einkaufen oder Hausarbeit besser geplant werden als ohne Kind. Der nächtliche Schlaf ist wie bei allen anderen Eltern ebenfalls weniger geworden. Die gemeinsamen Momente mit unserem kleinen Wunder sind aber einfach unbezahlbar und manchmal könnten wir ihn stundenlang nur ansehen.

Wie war die Namensfindung? Leicht oder schwer?

Wir haben uns vom Geschlecht überraschen lassen und es blieb bis zur Geburt spannend, ob wir einen Sohn oder eine Tochter bekommen. Eigentlich war der Name Jonas von Anfang an unser Favorit, falls wir einen Sohn bekommen. Dennoch haben wir uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, weil der Name des eigenen Kindes ja trotzdem gut überlegt sein sollte. Wie viele andere werdende Eltern wahrscheinlich auch, haben wir einen Blick in Namensbücher geworfen und jeder hat für sich eine persönliche Favoritenliste erstellt. Irgendwann ist dann der Zeitpunkt gekommen, wo für uns beide klar war, dass unser Kind Jonas heißen soll. Rückwirkend betrachtet war die Namensfindung für uns also eigentlich eher unkompliziert.

Was macht euch zur Zeit besonders Freude?

Die größte Freude haben wir eigentlich im Moment, wenn wir die Zeit zu dritt gemeinsam in unserem Haus genießen können und wir alle gesund sind. Nachdem Clemens rund zwei Wochen nach der Geburt bereits wieder arbeiten gegangen ist und der Alltag einen schnell wieder einholt, ist die wenige gemeinsame Zeit noch viel wertvoller. Es ist einfach wunderschön zu sehen, wie sein eigenes Kind die Welt kennen lernt und täglich neue Dinge entdeckt.

Wie war euer erstes gemeinsames Weihnachtsfest zu dritt?

Obwohl Jonas noch nicht viel mitbekommen hat, war es für uns mit ihm im neuen Haus natürlich ein spezieller Moment. Jonas war für uns und unsere Familien heuer unser persönliches „Christkind“, oder anders gesagt das schönste Geschenk, das man nicht in Geschenkspapier einpacken kann. :) Auch unsere ganze Verwandtschaft hat es sehr genossen, mit dem neuen Familienmitglied unter dem Christbaum feiern zu dürfen.

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