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Liebe Sonja, lieber Michael, erzählt uns doch etwas über euch. Wer seid ihr und was macht ihr so?

Michael ist 24 Jahre alt und arbeitet als Maschinenelektriker bei der Firma Engel in Schwertberg und ich bin 23 Jahre alt und arbeite nebenberuflich (30 Stunden) als Verkäuferin in einem Schuhgeschäft, hauptberuflich bin ich Betriebsführer der Landwirtschaft meiner Eltern, in der Michael, seit er vor zwei Jahren eingezogen ist, fleißig mithilft.

Wie habt ihr zwei euch kennengelernt?

Ende Oktober 2010 hat Michael bei einem Freund geschlafen, ich und eine Freundin haben auch dort übernachtet. Michael schlief schon, als wir dort ankamen und daher war er sehr verwundert, als ich am nächsten Morgen neben ihm auf der Couch lag. Er fragte mich: „Wer bist denn du eigentlich?“
Wir haben uns um ehrlich zu sein anfangs nicht sehr gut verstanden, doch mit der Zeit wurde es und es entwickelte sich die große Liebe. Seit 12.11.2010 sind wir nun schon ein Paar, er war damals also 16 und ich 15 – die erste große Liebe und es hat gleich gepasst.

Eure Trauung war im Bründl in St. Oswald mit vielen persönlichen Beiträgen wunderschön gestaltet. Wer hat da aller dazu beigetragen und erzählt uns doch bitte die Geschichte mit dem Brot.

Es war uns ein persönliches Anliegen im Bründl zu heiraten, da ganz in der Nähe Michaels Oma wohnte, die vor 5 Jahren starb und leider somit nicht mehr dabei sein konnte. Auch der Pfarrer war bewusst ausgewählt, da er einige Jahr in der Hauptschule mein Religionslehrer war. Bei den Vorbereitungen haben wir großteils alles selbst gemacht, doch auch unsere Eltern sowie meine Zubraut (meine Schwester) und der Zubräutigam (Michaels bester Freund) haben uns viel geholfen.
Da wir eine kleine Hochzeit hatten, haben wir mit dem Pfarrer beschlossen, statt der Kommunion eine Brotsegnung zu machen. Auch zum Brot haben wir einen persönlichen Bezug. Wir haben ja eine Landwirtschaft und mein Bruder ist Bäcker, deshalb wissen wir ganz genau wie viele Arbeitsschritte es wirklich vom Korn bis zum Brot sind.

Was sind eure Pläne für die Zukunft?

Michael wird im September mit dem Meister beginnen, daher sind unser großen Zukunftspläne erstmal für zwei Jahre auf Eis gelegt. Doch danach beginnen wir mit der Renovierung des Hauses und uns Gedanken über den Nachwuchs zu machen.

Und Abschlussfrage: Was darf bei euch im Kühlschrank nicht fehlen?

Kühle Getränke bzw. kaltes Bier – wir haben vor drei Jahren einen Autoclub ins Leben gerufen, haben viele Freunde und immer brave Helfer in der Landwirtschaft, da ist es beinahe schon „Pflicht“ den Helfern nach der getanen Arbeit ein kühles Bier anzubieten.

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