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Rachel und ich waren 2015 gleichzeitig schwanger. Allerdings hatte sie da schon zwei Kinder, ich erwartete mein erstes. Und mittlerweile hat sich bei beiden von uns noch ein Kindchen dazugesellt.

Alle fragten sich: Wird das vierte Kind von Rachel und Michael nun ein Mädchen oder wieder ein Bub? Wie auch immer, gesund soll das Baby sein und alles bei der Geburt gut gehen. Und so war es zum Glück auch, und heute dürfen wir den kleinen Marlon kennen lernen.

Liebe Rachel, lieber Michael, herzlichen Glückwunsch zur Geburt von Marlon. Wie war die Eingewöhnung mit eurem vierten Kind zu Hause? Wie haben die Brüder reagiert?

Die Eingewöhnung war recht schön, Michael hatte zwei Wochen frei, und das habe ich wirklich genossen. Marlon und ich sind am Tag der Geburt gleich wieder heim. Zu Mittag sind die Großen aus der Schule und dem Kindergarten gekommen und haben ganz vorsichtig beim Wohnzimmer hereingeschaut. Elias und Leander sind gleich her, um Marlon zu begrüßen. Laurin war etwas unsicher, er wusste nicht recht was er tun sollte, und blieb zuerst in der Tür stehen. Er kam dann aber auch zum Kuscheln und Marlon wurde von allen abgebusslt.
Laurin brauchte danach noch zwei Wochen, um sich an das Baby zu gewöhnen, anfangs wollte er Marlon ständig halten, hinlegen, wieder halten, herausnehmen aus dem Bettchen… Für ihn war es anfangs anstrengend, der Kindergartenstart und ein neues Familienmitglied…

Ich weiß, dass eure Kinder viele verschiedene Freizeitaktivitäten machen, und somit auch viel gefahren werden müssen. Wie schaffst du es den Alltag zu managen?

Gute Frage… Es braucht auf jeden Fall viel Organisationstalent. Michael macht die Abend-HTL und ist oft nicht zuhause. So muss ich vieles alleine „schupfen“. Wenn oft zwei Termine gleichzeitig sind, muss ich schauen, ob wer von der Familie Zeit hat (danke an dieser Stelle) oder die Kids mit den Nachbarn mit in Training/Musikschule fahren können bzw. ich die Kids schon früher wo hinbringen kann… Da wir eher abgelegen wohnen, brauchen wir halt immer das Auto.

Ich plane jede Woche schon im voraus, damit ich weiß, wann ich wo hinfahren muss und diese Fahrten dann mit Einkaufen oder anderen Terminen verbinde, um nicht unnötig zu oft ins Auto zu steigen. Und die Fahrten müssen so im Alltag geplant werden, dass sich auch der Haushalt noch ausgeht, zu Mittag gekocht ist, ich retour bin, wenn der Kindergartenbus kommt und unser Hund Merlin mindestens dreimal draußen war.
Und Einkaufen unter Zeitdruck mit Baby und Kindergartenkind ist auch nicht immer einfach.

Was sind die Herausforderungen?

Alles unter einen Hut zu bekommen, für jeden der Buben genug Zeit zu haben und nicht auf sich selbst und die Beziehung zu vergessen!

Was sind die schönsten Momente?

Wenn man sieht, wie die Kleinen von den Großen lernen, sie zusammenhelfen, und gemeinsam spielen, auch wenn sie sich oft streiten. Und das Lachen der Jungs, das Strahlen in Elias Augen, wenn er mit Begeisterung etwas von der Schule erzählt (ja, er ist 12 und geht liebend gern zur Schule) oder Leander stolz auf sich ist, weil er im Bikepark noch höher mit dem Fahrrad gesprungen ist als letztes Mal, Laurin zum Kuscheln kommt und wir gemeinsam ein Buch anschauen oder wir rumblödeln und er lacht oder Marlons erste Versuche zu lächeln und zu plaudern… Es gibt so viele schöne Momente mit unseren Jungs!

Wie war die Namensfindung? Eure Buben haben eher ungewöhnliche, sehr schöne Namen, wie seid ihr darauf gekommen?

Schwierigst. Beim Mädchennamen waren wir uns schnell einig, bei den Namen der Buben war es immer eine Diskussion, da Michael andere Namen gefallen als mir. Die Namen, die sie letztendlich bekommen haben, war dann der Kompromiss.
Da ich selbst einen eher seltenen, hebräischen Namen habe, wollte ich auch für mene Kinder, zumindest im zweiten Vornamen, einen hebräischen Namen. Ich finde es schön, wenn man schon bei den Namen erkennt, dass wir eine Familie sind und zusammengehören.
Wo wir uns einig waren, war, dass unsere Kids einen nicht alltäglichen Namen bekommen, bei dem sich am Spielplatz oder Kindergarten drei Kinder umdrehen, wenn man ihn ruft und wir wollten auch keinen Namen, wo wir schon ein Kind dazu kennen. Und es kam kein Name mehr mit L in Frage, obwohl es so viele gegeben hätte, weil wir schon zwei mit L hatten.
Somit kam zu Elias Salvator, Leander Jeremias, Laurin Nathanael ein Marlon Rouven. (Rouven bedeutet: „Seht, ein Sohn!“, das fand ich beim vierten Buben super ;-)

Und was darf bei euch zur Zeit im Kühlschrank nicht fehlen?

Vanillejoghurt für die Jungs.

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