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21. August 2019

Es gibt seit heute einen Business-Instagram-Account. Ich habe lange überlegt ob es Sinn macht und natürlich auch ob ich diesen regelmäßig pflegen kann. Aber ich denke für potentielle Kunden und einfach auch interessierte Leute ist es angenehmer sich nicht zuerst durch massig Selfies und persönliche Fotos scrollen zu müssen. Wer also mehr beruflich sehen möchte folge gerne @flora_fellner_fotografie und wer mehr über unser buntes Familienleben erfahren möchte findet alles unter @florafellner. Jetzt aber zu wichtigeren Dingen und ich freue mich, dass uns Bettina und David mehr über sich erzählen.

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Liebe Bettina, erzähl uns doch bitte etwas über euch. Wer seid ihr und was macht ihr so?

Also: David ist gebürtiger Freistädter und arbeitet als Sozialarbeiter bei der Jugendgerichtshilfe in Linz. Sein größtes Hobby ist die Musik. Er ist passionierter Gitarrist und Sänger und manchmal – wenn er genug Zeit hat – komponiert und textet er auch eigene Lieder.
Ich komme ursprünglich aus Grieskirchen und bin Englisch- und Spanischlehrerin hier am Gym in Freistadt. Wenn ich mal ein bisschen Zeit für mich habe dann nähe ich gern, lese, oder höre Musik und singe… Zu unserer Familie gehören außerdem noch unsere zwei Kinder: Frida, 6 Jahre und Felix, 3 Jahre alt. Die beiden bereichern unseren Alltag und sorgen dafür, dass uns nie langweilig wird!

Wie habt ihr zwei euch kennengelernt?

Kennengelernt haben wir uns vor mittlerweile 11 Jahren beim Fortgehen in Freistadt. Ich wurde nach meinem Unterrichtspraktikum in Linz mehr oder weniger dazu genötigt eine Stelle in Freistadt anzunehmen und war, ehrlich gesagt, zu Beginn nicht sehr erfreut darüber. Ich musste mir eine Wohnung suchen, ein Auto kaufen und meinen Lebensmittelpunkt 90 km weiter nach Norden verlegen. Kurz darauf zerbrach aufgrund der Distanz auch meine damalige Beziehung. Aber, wie so oft im Leben, nahm das Schicksal eine glückliche Wendung und ich lernte eines abends David kennen. Wir merkten sofort, dass wir auf einer Wellenlänge lagen und waren ab jenem Abend quasi unzertrennlich. Nach zwei gemeinsamen Jahren in Freistadt entschlossen wir uns dazu nach Wien zu gehen. David begann dort ein Studium der Sozialen Arbeit und ich bekam eine Stelle an einem Gymnasium in Wien Simmering. Wir genossen unser Leben in Wien wirklich sehr, aber als dann die Kinder auf die Welt kamen, wurde der Alltag dort einfach zu kompliziert. Der Entschluss zurück nach Freistadt zu gehen ist uns nicht leicht gefallen, aber wir haben es nicht bereut! Mittlerweile genießen wir vier hier das Kleinstadtleben und sind uns sicher, für uns und auch für die Kinder, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Ihr habt am schönen Lesterhof geheiratet, wie kam es zu dieser Idee?

Wir wussten eigentlich schon länger, dass wir gerne heiraten möchten, aber wir hatten einfach überhaupt keine Ahnung, wann, wie und wo die Hochzeit stattfinden sollte. Dann haben zwei befreundete Paare unabhängig voneinander gemeint, dass der Lesterhof als Location doch gut zu uns passen würde und wir uns den doch einmal anschauen sollten. Also haben wir uns mit Miriam vom Lesterhof in Verbindung gesetzt und einen Termin für eine Besichtigung vereinbart. Als wir dann dort waren, wussten wir sofort, dass das unsere Hochzeitslocation sein würde. Wir haben am selben Tag noch gleich den Termin fixiert – den 25.5.19 – unser 11. Jahrestag!

Wie verliefen die Vorbereitungen für die Hochzeit? Irgendwelche Tipps für zukünftige Eheleute?

Wir wollten auf keinen Fall eine durchgestylte und -geplante Hochzeit, sondern eine gemütliche Feier für uns, unsere liebsten Freunde und wichtigsten Menschen im Leben. Wir haben uns ursprünglich vorgenommen uns nicht unter Druck setzen zu lassen, jetzt im Nachhinein müssen wir aber zugeben, dass wir in den letzten Wochen vor der Hochzeit schon ziemlich gestresst waren. Auch bei einer kleinen und überschaubaren Feier, so wie unsere es war, gibt es viel zu organisieren und zu berücksichtigen.
Es gibt zwei Tipps, die ich zukünftigen Eheleuten geben würde: Beginnt rechtzeitig mit der Planung und teilt euch die organisatorischen Aufgaben zeitlich gut ein, beziehungsweise gebt Aufgaben, die ihr nicht unbedingt selbst erledigen müsst, ab! Der Stress lässt sich so zwar auch nicht komplett vermeiden, aber definitiv reduzieren!

Wie war die Hochzeit mit den Kindern, wie habt ihr das organisiert?

Wir fanden es so schön, die Hochzeit gemeinsam mit unseren Kindern feiern zu können! Es war nicht nur für uns, sondern auch für die beiden, ein ganz besonderer und unvergesslicher Tag. Sie reden heute noch oft davon und fragen, ob wir denn nicht bald noch einmal heiraten könnten.
Wir hatten im Vorhinein schon einige Leute gebeten, uns mit der Kinderbetreuung behilflich zu sein. So hat sich zum Beispiel meine Trauzeugin Lydia bereit erklärt während des Fototermins am Vormittag auf die Kinder aufzupassen. Während der Hochzeitszeremonie selbst hatten meine und Davids Eltern ein Auge auf die Kinder und dann am Nachmittag hatten wir unsere Babysitterin Katharina engagiert. Obwohl die Location für die Kinder an sich schon ideal war, da sie hinter dem Hof ganz viel herumlaufen und frei spielen konnten, bin ich froh jemanden gehabt zu haben, der sich ausschließlich um die Kinder gekümmert hat! Das würde ich auch unbedingt jedem empfehlen der eine Hochzeitsfeier mit Kindern plant!!

Und Abschlussfrage: Was würdet ihr gerne einfach einmal machen wenn es weder an Zeit noch Geld scheitern würde?

Wir würden, wie wohl so viele andere auch, auf Reisen gehen. Es gibt so viele Orte, die wir noch nie gesehen haben, aber so gerne einmal besuchen würden… ohne Terminstress, ohne Zeitdruck… einfach dort bleiben wo’s einem gefällt und weiterreisen wenn einem danach ist.

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