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14. Juli 2019

In diesem Fall die Flora selbst. Haha schlechter Wortwitz. Aber – die Luft ist sauber gewaschen, man kann wieder durchatmen.

Früher – vor ungefähr zehn Jahren – bin ich regelmäßig losmarschiert und habe einfach fotografiert. Ganz oft den Westbahnhof, die Schienen, die Züge, die Menschen, aber auch die Natur, die rund um meine damalige Studentenwohnung im 15. Bezirk war. Immer dann, wenn keiner Zeit für mich hatte (weil wenn jemand Zeit hatte, haben wir meist ohnehin viele Portraits aufgenommen). In letzter Zeit komme ich drauf, wie sehr mir das gefehlt hat. Sich Zeit nehmen für Details, um den Blick wieder zu schärfen, auch Zeit für sich selbst, in der man nicht abgelenkt ist von anderen Menschen, Geschichten in Büchern, Filmen oder anderen Dingen aus dem Internet.

Ich habe überlegt, ob ich mir den Nachfolger der kleinen EOS M-Kamera zulegen soll. Sie braucht wahnsinnig lange nach dem Auslösen – nämlich ganze zwei Sekunden – bevor ich wieder ein Foto machen kann. Aber sie ist klein (für meine Verhältnisse) und das manuelle Fokussieren macht großen Spaß. Es erinnert mich stark an die Zeit, als ich mit der analogen Canon AE-1 unterwegs war und diese Entschleunigung tat damals und tut auch heute wohl. In diesem Sinne, schönen Sonntag und viel Spaß beim Durchscrollen.

//Spielplatz Freistadt im Regen inkl. Überbleibsel aus sonnigeren Zeiten.

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