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Lebzelter, die seit dem 14. Jahrhundert eine eigene Zunft hatten, formten die Lebkuchen aus Honig und dunklem Mehl sorgfältig mit Backmodeln aus Holz, und durch wochenlange Lagerung wurden sie zur Gärung gebracht.

Als im 19. Jahrhundert gesundheitliche Bedenken gegen die Zuckerfarben aufkamen, erlebten Oblaten zum Bekleben von Lebkuchen eine Blüte. Außerdem ermöglichten sie die Massenproduktionen, wie sie uns noch heute bei Nikolaus- und Krampusfiguren begegnen.

Am 23. 12. 1893 wurde die Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck uraufgeführt. Dadurch wurde das Motiv des Knusperhäuschens in den Backstuben der Konditoren und schließlich auch in Kochbüchern sehr beliebt.

(Quelle: Euler-Rolle, Andrea: Zwischen Aperschnalzen und Zwetschkenkrampus. Oberösterreichs Bräuche im Jahreskreis. Linz 1993, 106.)

Kein Häuschen, aber ein Lebkuchenrezept, das garantiert gelingt hat Juxi heute für uns: LINK und LINK

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